 |  | | BioFach Japan 2007 - Spot an für Bio - Wein und Naturkosmetik
|  | Die BioFach Japan 2007 war ein Eldorado für Bio-Weine. Über 2000 Gläser hochwertiger Bio-Spitzenweine wurden an den drei Messetagen vom 10. – 12. Oktober verkostet. Die Aussteller am Organic Wine Pavilion, der in diesem Jahr Premiere in Tokio feierte, waren mit dem Interesse überaus zufrieden. Ebenso wie die insgesamt 208 Aussteller aus 19 Ländern, die rund 15.450 Fachleute aus Erzeugung, Verarbeitung und Handel auf der siebten BioFach Japan im Messezentrum Tokio Big Sight empfingen. Die Fachmesse für Bio-Lebensmittel und Naturwaren ging am 12. Oktober nach drei Messetagen erfolgreich zu Ende. Mehr als 36 % der Aussteller haben sich bereits entschieden, vom 24. – 26. September 2008 wieder in Tokio dabei zu sein.
Große Bühne für Naturkosmetik und Bio-Wein Dieses Jahr standen auf der BioFach Japan zwei Marktsegmente besonders im Rampenlicht: Natürliche Pflege und Bio-Wein. Letzterer war im Organic Wine Pavilion bestens untergebracht. Das Fachpublikum, unter anderem Einkäufer und Entscheider aus großen Handelshäusern sowie die vertretene Fachpresse, war hochinteressiert. Hatte es doch eine derartige Plattform für Bio-Weine aus Europa bislang in Japan noch nicht gegeben. „Das Thema Bio-Wein hat große Aufmerksamkeit erzeugt“, so Frank Venjakob, Director Events bei Nürnberg Global Fairs. Der Themen-Gemeinschaftsstand sei auf Anhieb auf sehr positive Resonanz bei Ausstellern und Besuchern gestoßen. Ein Weinseminar sowie ein Sushi-Abend mit ausgewählten Bio-Weinen flankierten das Schwerpunkthema und wurden ebenfalls sehr gut angenommen. Jan Kux, Export-Verantwortlicher bei Peter Riegel Weinimport aus dem deutschen Orsingen, bezeichnete die BioFach Japan als lohnend. „Die Fachmesse ist hervorragend organisiert und das Publikum sehr kompetent. Hinzu kommt, dass die japanischen Importbestimmungen für alkoholische Getränke einfach sind. Die Voraussetzungen für den Handel sind sehr günstig.“ Kux spürt in Japan zudem ein wachsendes Interesse an der europäischen Weinkultur in Gastronomie und Handel.
Glänzende Aussichten für internationale Bio-Unternehmen in Japan Zusammen mit den Bio-Lebensmitteln nahm der Organic Wine Pavilion zwei Drittel der diesjährigen Ausstellungsfläche ein. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Gesamtfläche der BioFach Japan um 21 % auf rund 1.400 Quadratmeter erhöht. Japan war mit 73 Ausstellern vertreten. Platz zwei und drei nahmen Deutschland mit 29 und Österreich mit 26 Teilnehmern ein. Newcomer auf der diesjährigen Fachmesse waren Guatemala, Kanada, Kroatien, Mexiko und Polen. Die BioFach Japan entwickelt sich zur bedeutenden Plattform für internationale Bio-Unternehmen, die im attraktiven japanischen Naturkostmarkt aussichtsreiche Zukunftsperspektiven sehen. Im Vergleich zu 2005 wuchs die Zahl der nicht japanischen Aussteller um rund 30 %. Die Voraussetzungen für den Einstieg in den japanischen Bio-Markt sind günstig, denn der Selbstversorgungsgrad mit Bio-Ware in Japan ist sehr niedrig. Begründet ist dies beispielsweise im geringen Ausmaß der landwirtschaftlichen Öko-Produktion, deren Flächenumfang bei lediglich rund 30.000 Hektar liegt. Auch weiterverarbeitende Betriebe gibt es nach wie vor zu wenig. Die Lösung liegt für Japan derzeit im Import von Bio-Produkten.
Starker Auftritt für natürliche Pflege Für das zweite Schwerpunktthema der BioFach Japan, die natürliche Pflege, war ein Drittel der Ausstellungsfläche reserviert. Hier fanden die Fachbesucher neben Naturkosmetik Drogerie- und Haushaltswaren sowie Produkte aus Bio-Baumwolle – unter anderem Baby-Kleidung und Kuschel-Spielzeug. Von internationaler Seite waren im Bereich Naturkosmetik die deutschen Hersteller Dr. Hauschka, Logona, Speick und Tautropfen vertreten, sowie die Schweizer Naturkosmetik-Unternehmen Farfalla und Rentsch. Die deutsche Firma Argand´Or stellte ihre Kosmetiklinie mit dem kostbaren marokkanischen Arganöl vor. Etliche Hersteller arbeiten bereits mit Importeuren zusammen und waren durch deren Mitarbeiter auf der BioFach Japan präsent. Neben der Naturkosmetik fanden die Non-Food-Sortimente für umwelt- und gesundheitsbewusste Konsumenten viel Beachtung. Wolfgang Mock, Gründer von Komo-Getreidemühlen, freute sich über die gute Frequenz an seinem Stand: „Die BioFach Japan war ein beeindruckendes Erlebnis und ich sehe gute Perspektiven auf dem japanischen Markt. Wir werden nächstes Jahr wieder hier sein.“
|
 |  |